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Migration Policy Research Group (MPRG)

Die Migration Policy Research Group (MPRG) an der Universität Hildesheim unter der Leitung von Prof. Dr. Hannes Schammann befasst sich seit einigen Jahren mit der Gestaltung von Migration auf verschiedenen politischen Ebenen, mit einem besonderen Fokus auf migrationspolitische Gestaltungsspielräume von Städten und Gemeinden. Sie verfügt über Netzwerke mit verschiedenen Akteuren aus der Praxis sowie über langjährige Kontakte zu verschiedenen Institutionen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene.

Die Forschungs- und Transferstelle Migrationspolitik unter der Leitung von Dr. Danielle Kasparick stellt dabei die Schnittstelle der MPRG zwischen Wissenschaft und Praxis dar. Das Ziel der Transferstelle besteht darin, den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis im Bereich der Migrationspolitik zu verbessern. Hierfür werden lokale, regionale und nationale Kooperationen mit Vertreter:innen aus Politik und Praxis aufgebaut, gemeinsame Veranstaltungen und Projekte entwickelt und der wechselseitige Austausch durch regelmäßige Kommunikation verstärkt. Die verschiedenen Formate zielen darauf ab, einerseits wissenschaftliche Erkenntnisse so aufzubereiten, dass sie für Praktiker:innen eine effektive Hilfestellung bieten können. Andererseits sollen sie dazu dienen, Impulse aus der Praxis aufzugreifen und in die Wissenschaft einzuspeisen, um praxisrelevante Forschung im Bereich der Migrationspolitik voranzutreiben.

Forschungsbereich Migration, Flucht und Integration (MFI)

Der Forschungsbereich Migration, Flucht und Integration (MFI) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) unter Leitung von Prof. Dr. Petra Bendel widmet sich der Forschung und der Lehre zu aktuellen Themen der Migrations-, Flucht- und Integrationsforschung auf den verschiedenen politischen Ebenen: global/international, regional, national und lokal. Das Team des Forschungsbereichs ist national und international breit in der Forschung vernetzt und außerdem aktiv in der Politikberatung und im Wissenstransfer in Politik und Medien.

Angesiedelt am Institut für Politische Wissenschaft, bildet der Forschungsbereich auch eine wichtige Brücke zum Thema Migration und Menschenrechte. Institutionell sind die Projekte des Forschungsbereichs MFI eng mit dem Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN) verknüpft und einige, wie das Projekt „Match’In – Pilotprojekt zur Verteilung von Schutzsuchenden mit Hilfe eines algorithmengestützten Matching-Verfahrens“, auch dort angebunden.

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Software Systems Engineering (SSE)

Die Arbeitsgruppe Software Systems Engineering (SSE) an der Universität Hildesheim arbeitet unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Schmid an Methoden und Techniken zur Unterstützung der effizienten Entwicklung von hochqualitativer Software. Die Arbeitsgruppe verfügt über langjährige Erfahrungen in der anwendungsbezogenen Softwareentwicklung und hat bereits mit verschiedenen öffentlichen Einrichtungen zusammengearbeitet. Die Arbeit der Gruppe basiert auf innovativer Forschung und zielt ab auf die Entwicklung von Methoden und Techniken zur sofortigen Anwendung im Rahmen des Technologietransfers mit Forschungs- und Industriepartnern. Die Arbeitsgruppe hat Match’In 1.0 bei der Entwicklung des algorithmengestützten Matching-Verfahrens unterstützt, basierend auf KI-Erfahrungen aus einer Reihe von erfolgreich abgeschlossenen und derzeit aktiven Forschungsprojekten.

Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz

Das rheinland-pfälzische Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration (MFFKI) befasst sich thematisch neben den namensgebenden Schwerpunkten zusätzlich mit den Bereichen Kinder und Jugend, sowie dem Verbraucherschutz. Der Abteilung „Integration“ obliegt hierbei neben der Verteilung von Geflüchteten vom Land auf die Ebene der Kommunen u.a. auch die Rechtsaufsicht über die rheinland-pfälzischen Kommunen im Zusammenhang mit der Durchführung des Asylbewerberleistungsgesetzes, welches diesen als Pflichtaufgabe der kommunalen Selbstverwaltung übertragen wurde.
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Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales werden die Zukunftsthemen unserer Gesellschaft behandelt. Das Leitmotiv hessischer Integrationspolitik ist, die Vielfalt der Gesellschaft im Land anzuerkennen und den Bürger:innen in ihrer Unterschiedlichkeit gleiche Chancen zu bieten. Diskriminierung und Rassismus tritt das Ministerium entschieden entgegen. Eine erfolgreiche Integrationspolitik setzt eine Öffnung auf beiden Seiten voraus – bei denjenigen, die nach Hessen kommen, ebenso wie bei jenen, die schon seit Jahren dort leben. Alteingesessene und Zugewanderte sollen vor Ort zu einem guten Miteinander auf der Grundlage der Werteordnung des Grundgesetzes finden. Auch das Erlernen der deutschen Sprache ist ein wichtiger Bestandteil der Teilhabe an der Gesellschaft. Dieses Thema wird weiterhin eine zentrale Aufgabe der hessischen Integrationspolitik sein. Es kommt nicht darauf an, wo man herkommt, sondern wo man hinwill.

Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung untergliedert sich in insgesamt sechs Abteilungen. Das Ministerium ist, um einige wenige Bereiche zu nennen, zuständig für die Landespolizei, für den Brand- und Katastrophenschutz und nimmt darüber hinaus auch die Aufgaben als Verfassungsschutzbehörde wahr. Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich fällt der Abteilung für Migration zu. Diese Abteilung beschäftigt sich mit der Erstaufnahme von Flüchtlingen, mit Fragestellungen und Einzelfällen zu den jeweiligen Gesetzen für das Asyl- und Aufenthaltsrecht sowie mit der Verteilung der Flüchtlinge auf die Kommunen in Niedersachsen. In diesem Bereich übt das Ministerium die Fachaufsicht über die niedersächsischen Kommunen und die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen aus.

Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Neben der Familien-, Kinder- und Jugendpolitik, den Belangen von Menschen mit vielfältigen Geschlechtern und sexuellen Orientierungen (LSBTIQ*) sowie Fragen der Gleichstellung verantwortet das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI) die Aufgaben „Ausländer- und Flüchtlingsangelegenheiten“ und „Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte“. Schwerpunkte sind dabei unter anderem die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen und deren Zuweisung in die Kommunen des Landes sowie das Rückkehrmanagement. Weitere Aufgaben liegen in der Förderung der Teilhabemöglichkeiten und Chancengerechtigkeit von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Bildung, Beruf und Gesellschaft, des Einwanderungsmanagements, der Kommunikation mit unterschiedlichen Religionen und Kulturen

eEvolution Vertrieb GmbH

Die eEvolution Vertrieb GmbH digitalisiert seit über 30 Jahren den Mittelstand und zeigt bereits großes Engagement in vielen digitalen Projekten der Region, wie z.B. dem Hi-X-DigiHub. Darüber hinaus zeichnet sich eEvolution durch ein hohes soziales Engagement aus. Insbesondere für den Geschäftsführer Alexander Schmidt, Absolvent der Universität Hildesheim, ist das Thema Digitalisierung eine Herzensangelegenheit. Daher war eEvolution von dem Projekt sofort begeistert. Als Experte für agile Softwareentwicklung konnte er seine Erfahrung perfekt in die Umsetzung der Matching-Software sowie des von der Universität entwickelten Algorithmus einbringen.
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Stiftung Mercator

Die Stiftung Mercator ist eine private, unabhängige und gemeinnützige Stiftung. Mit ihren Projekten setzt sie sich für eine Gesellschaft ein, die von Weltoffenheit, Solidarität und Chancengleichheit geprägt ist. Die Stiftung Mercator arbeitet vor allem fördernd. Grundlage ihres Handelns sind wissenschaftliche Expertise und praktische Projekterfahrung.

Im Bereich Teilhabe und Zusammenhalt in der Demokratie fördert die Stiftung Mercator die gesellschaftliche Teilhabe benachteiligter Menschen und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung für ein demokratisches und geeintes Europa, für die Bewältigung der Klimakrise und einen sozial gerechten Weg zur Klimaneutralität sowie für eine an Grundrechten orientierte Gestaltung der digitalen Transformation. Sie ist in Deutschland, Europa und weltweit aktiv und dem Ruhrgebiet als Heimat der Stifterfamilie besonders verbunden. Die Stiftung Mercator hat das Match’In-Projekt 1.0 von 2021 bis 2025 gefördert.

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